Herzlich Willkommen im Ringwelt-Universum!
Als ich den ersten Ringwelt-Roman 1998 in die Finger bekam, war ich begeistert. Die Vorstellung,
ein so gigantisches Bauwerk im All zu finden, ist wahnsinnig reizvoll....
Ich hoffe, die Seiten nach und nach mit Leben zu füllen. Leider - und wer eine Webseite hat, wird mir nur recht geben - braucht es seine Zeit... Ich bitte also die Lücken zu entschuldigen und öfter mal reinzuschauen, ob sich etwas getan hat.
Vielen Dank
René Weiß
Ansatz
Das Prinzip ist ähnlich dem in der Star Trek TNG Folge "Relicts" entdeckten Artefakts - hier wurde um einen Stern
unter Verwendung aller Ressourcen des Systems eine gigantische Sphäre (Wiki: Dyson-Sphäre)
errichtet. Vorteile waren vor allem ein riesiger Lebensraum auf der Innenseite der Sphäre und die
Tatsache, daß die gesamte Energie des Sterns genutzt werden konnte.
Die Ringwelt stellt einen anderen technologischen Ansatz dar. Hier
wurden die gesamten Ressourcen eines Sonnensystems dazu genutzt, ein Band um einen Stern
zu errichten. Resultat war eine bewohnbare Fläche, so groß wie 3.000.000 Planeten wie z.B. der Erde. Denkbar ist ein solches Szenario bei Sternen, die langsam verlöschen und so nicht genug Energie abgeben können, um ein Planetensystem zu versorgen.
Vorteile gegenüber einer Dyson-Sphäre sind vor allem die bessere Erreichbarkeit der Oberfläche ohne Schleusen, die Steuerung des Tag/Nacht-Zyklusses und das nicht existierende "Backofenproblem". Auch wenn ein Stern weniger Energie abgibt, ist die Wärme trotzdem noch immens - wenn es also kein funktionierendes Wärmeleitsystem gibt, heizt sich die Spähre immer weiter auf - wie ein Backofen. Allerdings liegen die Nachteile in ähnlichen Größenordnungen (wie wir aus Ringwelt-Ingenieure gelernt haben): Man benötigt eine funktionierende Stabilisierung für den Ring. Die diversen physikalischen Kräfte müssen so gesteuert werden, dass der Ring stabil bleibt und nicht ins Trudeln kommt - dabei spielt natürlich die Rotation die größte Rolle.
Weiterhin stellt sich mir die Frage: Wenn eine Zivilisation ein solches Bauwerk errichten kann, sollte doch auch eine Umsiedlung kein Problem darstellen?!?
Daten
- 1 Ringwelt-Tag = 30 Erdstunden
- 1 Ringwelt-Rotation = 7 Ringwelt-Tage
- 1 Falan = 10 Turni = 75 Tage
- Masse: 2*1030 g
- Radius: 95*106 Meilen = 152*106 km
- Umfang: 997*106 Meilen = 955*106 km
- Breite: 997.000 Meilen = 1.595.200 km
- Oberfläche: das 3*106 -fache der Erdoberfläche
- Gravitation: erdähnlich 9,97 m/s2
- Höhe der Ringwelt-Mauer innen: 1000 Meilen = 1600 km
- Die Mitte bildet ein Stern vom Typ G1 oder G2 (Sol-ähnlich).
Die Höhe des Ringwalls wurde so konzipiert, dass die erdähnliche Atmosphäre nicht entweichen kann. Der Tag-Nacht-Zyklus wird über Blenden geregelt, die auf der gleichen Ebene wie die Ringwelt rotieren und entsprechende Schatten werfen.